Wir wollen eine Entwurfspraxis, wie wir sie aus dem Design kennen, in der Politik verankern: ein offenes Erkunden von Problem- und Lösungsräumen, bevor es um Entscheidungen geht. Nicht als Ergänzung am Rand, sondern als selbstverständlicher Teil politischer Arbeit. Denn viele der Arbeits- und Denkweisen, die wir einbringen, stecken nicht in Methoden wie etwa dem Design Thinking, sondern entfalten sich in unserem individuellen Umgang mit Komplexität, Offenheit und Ungewissheit.
Im Design gestalten wir durch das Entwerfen von Ideen und die kreative Konkretisierung von Optionen. Unser Ziel ist ein langfristiger Wandel der Gestaltungskultur in politischen Prozessen, hin zu einer Praxis, in der Entwerfen und Entscheiden in einer angemessenen Balance zueinanderstehen.